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AUFHEBUNG des EISERNEN VORHANGS 1989
Kultur, Natur, Mensch - Ungarn gestern und heute
.

Route: West-Ungarn bis Budapestlternative zum Wien-Budapest Donau- Fahrradweg)

Themen, die im Rahmen des Reiseprogramms behandelt/konsultiert werden:

1. Ungarn Volksaufstand 1956 und Pan-Europa Picknick 1989, Grenzöffnung, Aufhebung des „Eisernen Vorhangs

2. Flora und Fauna, Ökopolitik und Nationalparken in Ungarn.

3. Flucht über die Grenze 1956 und Öffnung der ungarischen Grenze für die DDR-Flüchtlinge 1989, der Beginn des „Domino-Effekts” für den Fall der Mauer in Berlin und den Zerfall des sog. sozialistischen Weltsystems.

4. Das Kirchenleben in Ungarn vor und nach dem Systemwechsel

5. Die ungarische Landwirtschaft vor und nach dem EU-Beitritt.

6. Kommunalpolitik 1: die Rolle der Dörfer und ihrer Vereinigungen.

7. Unter dem Zeichen des roten Sternes”, Vortrag und Diskussion mit einem ehemaligen Parteisekretär der einstigen Kommunistischen Partei.

8. Kommunalpolitik 2:  die Minderheitenpolitik Ungarns (es leben hier 13 anerkannte Minderheiten , 12 davon nationale/historische und 1 ethnische: die Romas)

Weitere Themen - maßgeschneidert - auf Anfrage.

7xÜbernachtungen mit Büffetfrühstück in schönen Mittelklassehotels wie folgt:

1.Tag: 4-Sterne Hotel in der Altstadt SOPRON
2 .Tag: 3-Sterne Gasthof am NEUSIEDLER SEE
3. Tag: GYÕR, 3-Sterne Hotel in der Altstadt der Dreiflüssenstadt
4 .Tag: Ungarndeutsche Privatgasthöfe im Gerecse -Gebirge
5. Tag: 3-Sterne Hotel in VISEGRAD im Donauknie
6. und 7. Tag: 3-Sterne Hotel in BUDAPEST.

Verpflegung: 7xHalbpansion, aber wenn wir die Mittagsjausen/Imbiss (siehe bitte in der Programmbeschreibung) unterwegs dazurechnen dann sind es 7xVollpansion.

Routen- und Programmablauf geschrieben durch unsere Tourleiterin Elisabeth Balázs (http://www.reisen-in-ungarn.de/), die diese Strecke befährt. Gesamte empfohlene Fahrradstrecke etwa 200 km, kann aber auf Wunsch beliebig verkürzt oder auch verlängert werden.

1.Tag

Ankunft zum Hotel in Sopron/Ödenburg am Rande der Altstadt. Ich erwarte Sie wie vereinbart,oder an der Hotelrezeption. Abendessen im Hotel, anschließend Dokumentar- Video-Filmvorführung (40 Minuten) über das „Paneuropäische Picknick“ und die Grenzöffnung 1989 in Sopron. Sie erhalten von uns vor Ort ein Bilderbuch mit Originalfotos und Zeitungsartikeln wo alles ausführlich beschrieben steht. Abendspaziergang in der Altstadt Sopron, Einkehr in eine Kneipe.


2.Tag Neusiedler See-Kulturregion, UNESCO-Weltkulturerbe

09.00 Stadtrundgang in SOPRON/Ödenburg, die mit ihren zahlreichen Baudenkmälern die schönste mittelalterliche Stadt Ungarns genannt wird. Während des gemütlichen Spazierganges offenbart sich Ihnen die Schönheit eines mittelalterlichen (Gotik bis Barock) Stadtkerns: die schönste Pestsäule Ungarns, der Feuerturm (auch „Turm der Treue” genannt, da bei der Volksabstimmung 1921 die Bewohner Soprons mehrheitlich für den Verbleib bei Ungarn votierten, und dadurch das eben neu entstandene Burgenland in der Republik Österreich ohne Hauptstadt blieb…), die Ziegenkirche etc.

11.00 Fahrt mit dem Bus direkt an die Grenze zur
" Paneuropäischen Picknick-Stelle".
Wir werden vom Sekretär der „Stiftung Paneuropäisches Picknick 1989“ dem ehemaligen Hauptorganisator betreut. Besichtigung der Ausstellung vor Ort, des Wachturms und der Resten des ehemaligen „Eisernen Vorhangs”.

Thema 1. Der von Sopron aus mitfahrende Begleiter wird uns die Ereignisse rund um die Öffnung der Grenze vor nunmehr 15 Jahren eindrucksvoll an originalen Schauplätzen nahe bringen.

13.00 Picknick an Ort und Stelle:womöglich Spießbraten mit Zwiebel inkl. Getränke.

Nach dem ergreifenden Eindruck von diesem Ort der jüngeren Zeitgeschichte fahren wir weiter nach FERTÕRÁKOS/Kroißbach, wo wir den bereits von den Römern eröffneten Steinbruch - Teil des UNESCO Weltkulturerbes - besichtigen. Von hier fahren wir weiter zum Ufer des Neusiedler-Sees in Ungarn, woher wir eine 1-stündige geführte Schiffrundfahrt unternehmen. Er ist ein echter Steppensee, der am weitesten westlich gelegene letzte Repräsentant der kontinentalen salzigen Flachlandseen, gekennzeichnet durch Seichtheit, intensive Schwankungen des Wasserniveaus, hohen Salzgehalt und rege Vogelwelt.

Nach der Schifffahrt satteln wir zuerst auf (hier übernehmen wir auch die Fahrräder wenn sie diese bei uns bestellen) und radeln etwa 20 km auf einer malerischen Fahrradstrecke durch die Dörfer Balf, Fertõboz, Hidegség zu unserem sehr schönen Hotel-Gasthof am Neusiedlersee, dort Abendessen.

  3.Tag Nationalpark Hanság-Fertõ (Waasen-Neusiedler See)

  Nach dem reichhaltigen Frühstück fahren wir um 09.00 mit Bus zum Schloss "Ungarisches Versailles" nach FERTÕD/Eszterháza zur Besichtigung des Barock-Schlosses des Fürsten Eszterhazy, wo Josef Haydn 1761 bis 1790 (29 Jahre lang) Hofkapellmeister war.

Wir fahren oder radeln zum Nationalpark HANSÁG-FERTÕD (Waasen oder Hienzenland ). Im dortigen Museum und dann im Park bahandeln wir Thema 2.  Flora und Fauna, Ökopolitik und Nationalparks in Ungarn. Führung auf dem Gebiet des Nationalparks, der reich an Naturschönheiten ist. Der Park, der das Gebiet von 11 benachbarten Gemeinden umfasst, steht wegen seiner einmaligen Naturwelt ebenfalls auf der Liste des Weltkulturerbes.

Wir radeln 20 km unter „ortskundiger“ Führung eines ehemaligen Grenzwächters (früher zuständig für die so genannten „Sicherheits-Hindernisse“ der Grenzwache, inkl. versteckte elektrische Leitungen und auch Tretmienenfelder!) entlang der österreichischen Grenze, bekannt von den Dokumentarfilmen über den Ungarn-Aufstand 1956 (die Flucht über die Grenze), dann zu einem Bauernhof, wo wir unsere Fahrt auf eine Jause unterbrechen. Wir lauschen dem authentischen Bericht des Grenzwächters zu, der die strengen Jahre von 1956 bis 1989 d.h. bis zum Fall des „Eisernen Vorhanges" hautnah mitmachte...)

Thema 3. Die Öffnung der ungarischen Grenze 1989 für die DDR-Flüchtlinge. Es wird uns eindrucksvoll in gemütlicher Atmosphäre bei einem Napf/Häferl und Guglhupf berichtet, wie der Menschenschmuggel zwischen 1956 und 1989 über die Grenze erfolgte und wie die DDR-Bürger - noch vor der Öffnung - über die grüne Grenze gelotst wurden.

Wir radeln 20 km nach LÉBÉNY, wo uns der Pfarrer der romanischen Kirche aus dem 11.Jh.empfangen wird. Hier behandeln wir das Thema 4. Das Kirchenleben in Ungarn vor und nach dem Systemwechsel.
Wir radeln weitere 20 km in der faszinierenden Naturwelt, umgeben von außergewöhnlicher Ruhe. In diesem Fleckchen Erde, welches auf keiner Landkarte markiert ist, können Sie „Natur-Idylle Pur” genießen. Wir radeln direkt zu unserem Hotel in GYÕR/Raab - der Dreiflüssenstadt der Donau (Donau, Raab, Rábca) . Nach dem Abendessen Spaziergang in der Altstadt.

4.Tag Weltkulturerbe Pannonhalma und Flagschiff der ungarischen Landwirtschaft Bábolna

Stadtrundgang in GYÕR mit Besichtigung der Kathedrale. Es wird Ihnen sicherlich angenehm sein, wenn wir uns nach dem Frühstück eine der schönsten Barockstädte Ungarns auf dem „Pferd der Apostel” also zu Fuß entdecken.

10.30 beginnt unsere Bus-Etappe - zunächst zum „Heiligen Berg Pannoniens” nach PANNONHALMA, zur Besichtigung der Benediktinerabtei aus dem 10.Jh. (ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe) Hier erfolgt in den mittelalterlichen Bauten eine Führung von etwa 1,5 Stunden.

Es geht weiter mit dem Bus nach BÁBOLNA, zum ehemaligen Flagschiff der ungarischen Landwirtschaft. Hier besichtigen wir die Einrichtungen des Staatsgutes ( er wurde noch nicht privatisiert! ) und behandeln das Thema 5. über die Vergangenheit, und Gegenwart der ung. Landwirtschaft. Wir besichtigen auch das weltweit berühmte Gestüt in den Stallungen und anschließend mit Pferdekutschen die Fohlenzucht im Freien.

Damit wir aber auch unser Tagesradwerk schaffen, kehren wir zu unseren "Drahteseln" zurück und treten etwa 45 km fleißig in die Pedale, weil wir anschließend noch die Stadt TATA, die Stadt der Gewässer” erreichen wollen. Wir radeln dort den See entlang und besichtigen kurz die gotische Burg aus dem 14.Jh.und in einer alten Mühle die Ausstellung über die Einwanderung der Ungarn-Deutschen im 17. Jh.

Von Tata aus fahren wir dann im GERECSE-Gebirge mit dem Bus weiter zu einem gemütlichen Dorf - das von Ungarn-Deutschen bewohnt ist. Die Vorfahren kamen nach der Vertreibung der Türken im 17.Jh. aus verschiedenen deutschen Ländern nach Ungarn. Die Nachfahren sprechen noch eine archaische deutsche Mundart und pflegen ihre deutschen Traditionen weiter. Hier werden wir von einer Kinderblaskapelle (8 bis 10 Jahre) empfangen und es erfolgt ein Dorfrundgang, geführt von einer Lehrerin der zweisprachigen Schule. Später wird Sie der Bürgermeister mit seinem Vortrag zum angegebenen Thema 6. Kommunalpolitik 1. tief beeindrucken.

Noch mehr begeistert werden Sie - im Rahmen des Abendessens (diesmal inkl. Getränke) - von den Darbietungen der örtlichen Kulturgruppen (Blaskapelle, Tanzgruppe und Chor). Nach dem Abendessen haben Sie die Möglichkeit mit den Dorfbewohnern - Mitglieder des Gesangvereins  - über beliebige Themen zu diskutieren (sie sprechen alle Deutsch) und gemeinsam singen und tanzen. Die hübschen Frauen/Mädel in Trachten werden Sie wohl mitreißen!

5.Tag Donauknie"Die ungarische Wachau" 

Über die Berge geht es wieder mit dem Bus zur Donau nach ESZTERGOM, Zentrum der Katholischen Kirche und in die Basilika d.h. zur größten Kirche Ungarns.
Wir werden dort in der Gruft des Domes das Grabdenkmal von Kardinal Mindszenty (dem Vorkämpfer der Freiheit Ungarns nach dem 2. Weltkrieg, seine Heiligsprechung ist im Gange) und die Burg aus dem 11. Jh. besichtigen.
Die Radfahrer überqueren bald mit der Fähre die Donau zum linken Ufer und radeln dort im malerischen Donauknie auf einer gut ausgebauten Fahrradstrecke 20 km weiter. (Der Bus bleibt am rechten Ufer und fährt nach Visegrad, direkt zum Hotel weiter. Von dort aus fahren die Nicht-Radler 13.00 Uhr mit der Visegrád- Fähre nach Nagymaros entgegen, wo sie uns im Hafen erwarten)
Für uns Radler erheben sich links und rechts die Berge, neben uns fließt die „blaue Donau und es zieren Bäume unsere bequeme Radstrecke. Im Hafen von NAGYMAROS gönnen wir uns einen Imbiss in einem Gartenlokal am Ufer der Donau mit frisch gebratenen ungarischeren Würstchen (oder Donau-Fisch) und Wein aus der Region. Es wird Ihnen sehr gut munden !

 Wir fahren mit der Fähre wieder zum rechten Ufer zurück, nämlich die heutige Nacht verbringen wir in VISEGRÁD, das einst zusammen mit Esztergom (11-12.Jh und Visegrad 12-16.Jh.) den Königssitz d.h. die Hauptstadt Ungarns bildeten. Von unserem schönen Donauhotel aus unternehmen wir einen Stadtrundgang zum Salamon-Turm der Burg um eines der schönsten Beispiele für die weltliche romanische Architektur und von dort aus ein Donauknie-Rundpanorama zu bewundern.
(Die müden Geister können anstelle dessen zum nahe liegenden Thermal-Freibad - 3 km - fahren, um ihre Muskeln zu regenerieren.)
Tanzabend: damit die Bewegung der Muskeln vom vielen Radfahren nicht zu eintönig wird, haben wir nach dem Abendessen im Hotel die Chance unseren Muskelkater bei einem beschwingten Tanzabend entgegenzuwirken. Darf ich Sie zu einem Tanz bitten?

6.Tag Donauknie: Kultur und Natur bis Budapest

Nach dem Frühstück beginnt der Tag gleich mit der Radtour, in mehreren Etappen gesamt 50 km bis zum Hotel in Budapest. Über die eigene Länge können Sie unterwegs selber entscheiden. Wir nehmen zunächst die Leistungen der Donaufähre in Anspruch, damit wir das schön befahrbare linke Donauufer - gegenüber Visegrád - trockenen Fußes erreichen. Jetzt liegt wieder eine herrliche Radstrecke in malerischer Umgebung vor uns. (in Oktober des vergangenen Jahres  haben wir hier unterwegs in den Gärten unseren Magen mit Äpfeln, Birnen und Nüssen volladen können)
 
Am Rand der Stadt VÁC angekommen, werden wir den einzigen Triumphbogen Ungarns zu sehen bekommen, der anlässlich des Besuches von Maria Theresia 1764 errichtet wurde. Kurz danach wurde daneben am Donauufer ein berüchtigtes Gefängnis gebaut (wir kommen hautnah heran), wo auch Politiker eingesperrt waren, die heute zum Teil im Parlament oder in der Regierung sind (z.B. Ex-Staatspräsident A.D. Árpád Göncz).
Beim Spaziergang durch die Barockstadt VÁC besichtigen wir das unterirdische "Memento Mori" Ausstellung, eine wahre Kulturseltenheit mit Mumien aus dem Mittelalter.
Da Kulturgenuss allein nun mal den Menschen nicht ernährt, haben wir hier für Sie den ergänzenden gastronomischen Genuss in Form einer ausgiebigen Mittagsjause auf dem schönen Markt der Stadt oder in einer schönen Konditorei vorgesehen. Es geht dann mit dem Velo weiter, recht abenteuerlich, bis wir auf Damm durch Wald und Dörfer geschlängelt eine der Fähren entlang der Szentendre-Insel erreichen. Wir Radler überqueren die Donau auf die Insel und radeln dann auf der Insel zum anderen Ufer wo wir wieder mit einer Fähre das barocke Schmuckkästchen SZENTENDRE erreichen und am Busparkplatz die Nicht-Radler antreffen.

Szentedre offenbart sich Ihnen durch die einzigartige Atmosphäre, die einer Mediterran-Kleinstadt in keiner Weise nachstehen muss. Wegen ihrer eigenwilligen Architektur, der schmalen, krummen Gassen und der vielen Museen zog die Stadt immer viele Menschen - auch Künstler - an. Zu den absoluten Besonderheiten zählt die "Seelen erhebende” Kovács Margit Figurenkeramik Museum, das wir besichtigen. Anschließend lassen wir unsere Gedanken im Cafe Nostalgie (im kleinsten Theater Ungarns) schweifen.
Vom Busparkplatz aus begeben uns wieder aufs Rad und machen uns auf den Weg zur ungarischen Hauptstadt, wiederum entlang ruhiger Umgebung auf geheimen Wegen. (Der offizielle Fahrradweg ist überfüllt und führt direkt neben der dicht befahrenen Autostraße)
Übernachtung und Abendessen im Norden von BUDAPEST im Donau-Erholungsbezirk Római-fürdõ/Römerbad: Wassersport, Thermalbäder, Gartenlokale mit und ohne Musik.

Nach dem Abendessen steht Ihnen eine Weltstadt mit allen „Großstadtleistungen” zur Verfügung.Für diesen Abend empfehle ich Ihnen - oder in der Nacht am nächsten Tag - ein kleines Donaudampfer zum Hotel zu bestellen und Budapest zunächst vom Bord des Schiffes entdecken. So ist Budapest am schönsten. Es öffnen sich die angeleuchteten Stadtteile BUDA (rechts) und PEST (links) wie die Seiten in einem Bilderbuch. ( Sonderschiff extra: auf Anfrage).

  7.Tag   Am Vormittag: Stadtrundfahrt in Budapest, "Perle der Donau" und am Nachmittag: auf den Spuren des "Roten Sternes"

In Budapest gibst es zwar Fahrradwege, wir empfehlen aber lieber eine Stadtrundfahrt mit Bus und zu Fuß. Wir begeben uns in die Burg von BUDA, dort zum ehemaligen königlichen Schloss, in die Matthiaskirche und auf die Fischerbastei. Später werden wir von der Zitadelle am Gellértberg aus, das legendäre Panorama der Donaumetropole genießen. An der Pester Seite angekommen, erwartet uns das eindrucksvolle Ensemble des Heldenplatzes in der Nachbarschaft von Museen, dem Stadtwäldchen, dem Vajdahunyad-Schloß, dem Széchenyi-Bad und dem Budapester Zoo. An der Andrássy- Allee werden Sie viele alte Paläste und repräsentative Wohnhäuser aus dem 19.Jh. sehen können. In einem der Paläste befand sich das ungarische „Stasi" was heute das „Haus des Terrors“-Museum beherberget, und über die Gräueltaten der ungarischen Nationalsozialisten (die „Pfeilkreuzler“) während, und der Kommunisten nach dem 2. Weltkrieg dokumentär berichtet.

Wir fahren der Staatsoper und dem Parlament vorbei, besichtigen die erneuerte „St. Stefans -Basilika” und genießen rustikal einen ausgiebigen Mittags-Imbiss in der pico-bello sauberen Jugendstyl-„Groß-Markthalle”(Es wird dazu in den Hallen ein langer Tisch mit kalt/warmen Spezialitäten beladen ausgestellt, inkl. auch Getränke, Essen nur im Stehen möglich, nur wenige Bänke vorhanden.)

Der Nachmittag wird im Zeichen des Roten Sternes" organisiert. Ein ehemaliger Partei-Sekretär der ehemaligen KP (Kommunistischen Partei - die in Ungarn „Ungarische Sozialistische Arbeiterpartei" genannt wurde) wird uns fachkundig übers Leben in Ungarn zu Zeiten des Sozialismus berichten. Mit ihm fahren wir zum „Gedenkpark der Gewaltherrschaft” und behandeln das Thema 7.  Offen bleibt nur, wer überzeugt wen? Vortrag im Bus und Diskussion im Park. Zur Vervollständigung dieses Eindruckes besichtigen wir die einstigen monumentalen Denkmäler, die noch vor 15 Jahren noch die Straßen und Plätze der Hauptstadt zierten.
Am Spätnachmittag empfängt uns im Rathaus ein Stadtrat, der mit uns das Thema 8: Kommunal-Politik in Budapest und die Minderheitenpolitik Ungarns behandeln wird.
Da jede gute Sache nun mal ein Ende hat, müssen wir am Abend Abschied nehmen. Dies erfolgt 19.00 Uhr im Rahmen eines Spezialitäten -Abendessens in einem Zigeunerkeller in der Altstadt ÓBUDA bei Zigeunermusik und einem ungarischen Folkloreprogramm. Guten Appetit (wie wir Ungarn sagen: Jó étvágyat ! ) und auf Wiedersehen : Viszontlátásra !

8.Tag Nach Frühstück Heimreise oder Verlängerungsprogramm.

EUR Paketpreis p. Person: 550 in Doppelzimmer/Du/WC, Einzelzimmerzuschlag 200

Beinhaltet:
- 7xÜbernachtung mit Büffetfrühstück in gemütlichen 3-4-Sterne Hotels und Gasthöfen
- Fahrrad-Betreuerin duchgehend vom Empfang in Sopron bis zum Abend des 7.Tages
- 7x Abendessen, davon 5x im Hotel, 1x im Gasthof oder Weinkeller der Ungarndeutschen (dort inklusive auch die Weinprobe und andere Getränke) und 1x Csárda -Abend in Budapest mit Folkloreprogramm). Im Rahmen der Abendessen 3x Tanzmöglichkeit.
- 6xMittasjause unterwegs ( 2 x am Neusiedler See, Gestüt Bábolna, Garten-Büffet in Nagymaros oder Visegrad, 1xKonditorei in Vác, und Spezialitäten -Büffet in der Großen Markthalle in Budapest)
- 8x Themen-Konsultation wie im Programm nummeriert beschrieben
- alle Programme/Eintritte/Führungen, die im Programm aufgeführt sind: Stadtführung Sopron, Pan-Europa Picknick -Ausstellung, Steinbruch Fertõrákos, Schifffahrt Neusiedler See, Eszterházy-Schloss Fertõd nur von Außen, Nationalpark Hanság-Fertõd, Romanische Kirche Lébény, Stadtführung Gyõr mit Kathedrale, Führung in der Erzabtei Pannonhalma, Führung im Staatsgut Bábolna inkl. Kutschefahrt in die Puszta, Burg Tata dort auch Museum der Ungarn-Deutschen, Dorfführung und Begegnungsprogramm mit den Ungarn-Deutschen mit Blasmusik-Tanzgruppe-Chor, Burg und Basilika in Esztergom mit der Gruft und der Schatzkammer, Burg Visegrád mit dem Salomon-Turm, Stadtführung VÁC mit der Mumien-Grotte, Stadtführung Szentendre mit Keramik-Werkstatt/Museum, Stadtführung Budapest mit Eintrittskarten ( Matthiaskirche, Fischerbastei, Zitadelle, Basilika)
- 5x Fährekosten, die im Programm aufgeführt sind.

Identische Leistungen wie oben, bei Unterbringung in neuen 4-Sterne Wellness - Hotels mit Thermalbad: EUR 650 DZ, EZZ 250

Extras:

1. Fahrrad für 6 Tage (angeliefert zum Neusiedlersee am 2.Tag bis zum 6.Tag Abend in Budapest. EUR 100/Velo ohne Transportwagen. Kinderanhänger, Tandems etc auf Anfrage
2. Fahrrad-Transportwagen/Anhänger (für max. 23 Fahrräder) mit Service-Minibus und Betreuer ebenfalls für 6 Tage: EUR 2.200.-
3. Weitere Themen zur Konsultation, maßgeschneidert nach Wunsch: EUR 100/Thema

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